Geschichte der Bäder Weissenburg

Hansruedi Aegerter
Dezember 2021
Die Entdeckung der Thermalquelle
Nach offizieller Überlieferung wurde die Thermalquelle Weissenburg vom Einheimischen Antoni Bacher im Jahr 1600 entdeckt; wahrscheinlich war sie aber schon früher bekannt, wie mehrere überlieferte Sagen vermuten lassen. Bacher informierte die Berner Regierung schriftlich über seine Entdeckung einer Thermalquelle an schwer zugänglicher Stelle in der Schlucht des Buuschebachs.¹
Zu dieser Zeit war Baden im Aargau bereits ein bekannter Kurort und als solcher bevorzugter Treffpunkt für Tagungen. Viele begüterte Berner, auch Mitglieder der Regierung, begaben sich nach Baden, um in ebenbürtiger Gesellschaft der Bäderkultur zu frönen und Beziehungen zu pflegen. Dadurch flossen Devisen von Bern ab, was der Berner Regierung ein Dorn im Auge war. Diese zögerte denn auch nicht lange und beschloss, die Quelle zu fassen, um so über eine Kurmöglichkeit in der Region zu verfügen. In Weissenburg existierte somit ab 1604 die erste gefasste Thermalquelle im Berner Oberland.
Das Hintere Bad
Wo genau sich die früheste Badanlage befand, ist nicht bekannt. Die Einrichtung war bestimmt sehr einfach gehalten: gebadet wurde in grobschlächtig aus Holz gezimmerten Badekästen. 1606 wurde ein erstes Gebäude mit 20 Betten in Betrieb genommen, bestückt mit 41 Fenstern aus bleiverglasten Butzenscheiben. Aufgrund der geschätzten Abmessungen dieses Gebäudes sowie weiterer Bauarbeiten in der Umgebung (so zum Beispiel „langen stagen sampt einem Mürli von der Brugg gegen das hus“²) und der örtlichen Topografie ist anzunehmen, dass sich dieses Gebäude bereits am Ort der heutigen Ruinen des Hinteren Bades befand.
Die Distanz von der Quelle bis zu diesem Gebäude betrug etwa 650m. Das Thermalwasser, welches bei der Quelle mit ca. 27°C hervortritt, musste mit Leitungen aus Holz, sogenannten Tücheln, durch die enge Schlucht zum Badgebäude geführt und dort wieder aufgeheizt werden. Der schwierige Zugang zur Quelle und die aufwändigen Reparaturen an der Tüchelleitung, die im Winter regelmässig durch Lawinen beschädigt wurde, wirkten sich nachteilig auf den Badbetrieb aus. Als auch am Gebäude Schäden auftraten, wurde der Betrieb für mehrere Jahre eingestellt. 1657 ging das Gesuch ein, das Thermalwasser bis nach Weissenburg zu leiten.³ Dieses Projekt wurde nicht realisiert, hingegen wurde gleichen Jahres der Auftrag zum Bau einer besseren Leitung und zur Erstellung eines neuen Gebäudes erteilt.4 Aufgrund der Lücken in den verfügbaren Quellen muss angenommen werden, dass der Betrieb auch in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts über mehrere Jahre ruhte.
1695 erhielt der Berner Stadtarzt Johann Jakob Ritter (1662-1713) das Weissenburgbad zum Erblehen. Ritter erbaute mit Hilfe der Regierung weitere Gebäude und liess einen neuen Zugangsweg erstellen. Von den Gebäuden existieren zwei aufschlussreiche Kupferstiche von Jeremias Wolff (1663-1724). Ritter war nicht nur Mediziner, sondern auch ein guter Geschäftsmann. 1696 veröffentlichte er eine 48-seitige Broschüre und pries das „milchwarme“ Weissenburger Mineralwasser als Allheilmittel an.5
Ab Ende des 17. Jahrhunderts erlebte das Bad Weissenburg eine beeindruckende Entwicklung „und wurde von nah und fern, hauptsächlich aber von Stadtbernern, gerne besucht“6. Im frühen 18. Jahrhundert wurde hangseitig – die Topografie am Standort des Hinteren Bades liess keine beliebige Erweiterung zu – eine eingeschossige Trinkhalle mit dazugehörigen Terrassen gebaut. Der gepflasterte Gehweg zu deren Erschliessung wurde als „Junkerngasse“ vermerkt. Die Bezeichnung verweist auf die Frequentierung zahlreicher Gäste aus dem aristokratischen Bern. Im Laufe des 18. Jahrhunderts erlangte das Thermalbad internationale Bekanntheit: Heilsuchende und Erholungsbedürftige aus aller Welt besuchten nunmehr das Bad Weissenburg. In der Folge wurden mehrmals Gebäude abgebrochen und durch Neubauten ersetzt. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts nahm die Gästezahl derart zu, dass das Hintere Bad mit Platz für 170 Gäste nicht mehr genügte.
Das Vordere Bad
1846 wurde weiter vorne im Tal mit dem Bau des Vorderen Bades begonnen. 1849 wurde das Gebäude in Betrieb genommen und kurz nach der Inbetriebnahme bereits erweitert. Das Hintere und das Vordere Bad Weissenburg wurden nun parallel betrieben. In ihrer Hochblüte verfügten die Bäder zusammen über ungefähr 350 Betten; Schätzungen zufolge verbuchten sie in einer guten Saison zwischen 30‘000 und 40’000 Übernachtungen. 150 bis 200 Angestellte kümmerten sich um das Wohl der Kurgäste und um die Anlagen. Die Bauern der Region konnten Milch, Käse, Butter, Fleisch und Gemüse in den Bädern Weissenburg absetzen. Damit zählten die Bäder Weissenburg in dieser Zeit zu den bedeutendsten Arbeitgebern im Berner Oberland.
1898 wurde beim Vorderen Bad eines der ersten Wasserkraftwerke im Kanton Bern in Betrieb genommen. Es versorgte beide Häuser mit elektrischem Strom. In der Nacht auf den 1. Februar 1898 brannte der Hotelkomplex des Vorderen Bades bis auf die Grundmauern nieder. Da sich die beiden Bäder internationaler Bekanntheit und einer entsprechend grossen Nachfrage aus dem In- und Ausland erfreuten, wurde unmittelbar nach dem Brand von der Bauunternehmung Frutiger AG aus Thun ein Neubau nach den Plänen des renommierten Basler Architekten Julius Kelterborn (1857-1915) realisiert. Nach kurzer Bauzeit konnte das modern eingerichtete Grand Hotel im Herbst 1899 den Betrieb aufnehmen. Ein wasserhydraulischer Lift bediente die vier Geschosse. 1908 wurden im Hinteren Bad eine neue Heizung eingebaut, die Veranden verglast und verschiedene Verbesserungen an den Gebäuden realisiert.
Ab Beginn des 20. Jahrhunderts ging die Gästezahl allerdings kontinuierlich zurück. Kurgäste mit Lungenleiden bevorzugten die neu aufkommenden, höher gelegenen und mit mehr Sonne gesegneten Kurorte. Der Erfolg der Bäder Weissenburg fand mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914 ein jähes Ende. Die Gäste blieben aus und die Gebäude des Vorderen und des Hinteren Bades wurden von der Armee genutzt. Während der ersten Jahre nach dem Krieg blieben die Hotels geschlossen. 1925 wurde das Hintere Bad schliesslich abgebrochen und das hochwertige Baumaterial zur Wiederverwertung verkauft.
1926 gründeten die Geschwister Helene, Mathilde und Jakob Jenni zusammen mit Jean Haecky die Bad Weissenburg AG und machten sich an die Wiedereröffnung des Vorderen Bades. Der Besuch der niederländischen Königin Wilhelmine im Jahr 1936 – sie residierte mit ihrer Tochter Kronprinzessin Juliane anlässlich von deren Verlobung mit Prinz Bernhard im Bad Weissenburg – verschaffte dem Kurbad erneut internationale Publizität.
Während des Zweiten Weltkriegs nahm das Militär die Anlage ein weiteres Mal in Beschlag. Nach dem Krieg waren umfangreiche Renovationen erforderlich, so dass der Hotelbetrieb erst 1948 wieder aufgenommen werden konnte. Ab diesem Zeitpunkt wurde das Hotel vorwiegend von holländischen Ferienkolonien genutzt. Alle Bemühungen, das Hotel wieder gewinnbringend zu betreiben, scheiterten, so dass sich die Türen des Grand Hotel Weissenburg 1963 endgültig schlossen. Das leerstehende Gebäude wurde ein Tummelplatz für Vandalen: Inneneinrichtungen, Fliessen, ja selbst Fenster wurden demontiert. Am 1. Oktober 1974 ging das Gebäude, in dem einst Konzerte und rauschende Ballnächte stattfanden, in Flammen auf, mutmasslich infolge Brandstiftung.
1982 ersteigerte das EMD das Areal mit Ruine im Umfang von 4,062 ha zu Übungszwecken. Auch das Mauerwerk des Treppenhauses mit dem Liftschacht war nunmehr der Witterung ausgesetzt und verfiel zunehmend. Aus Sicherheitsgründen begann das EMD 1986 mit dem Abbruch der Ruine. Der im gleichen Jahr gegründete Verein Bad und Thermalquelle Weissenburg konnte schliesslich nur noch einen Teil der Hotelküche vor dem Abbruch retten. Seit 2003 befindet sich das Areal im Besitz des Vereins.
Das Weissenburger Thermalwasser
Das Wasser tritt bei der Quellfassung mit einer Temperatur von ca. 27°C hervor. Im 17. Jahrhundert fanden vorwiegend Badekuren statt. Johann Jakob Ritter führte nach der Übernahme des Badbetriebs 1695 auch Trinkkuren ein. Ausführlich berichtete der umtriebige Doktor der Medizin in seiner Broschüre von den „Mineral-Wasseren hinder Weissenburg“, von der „sehr heilsam und gleichsam wunderwürkenden Krafft und Eigenschafft, dem Menschen seine verlohrne Gesundheit zu wiederbringen, die verfallende aber zuerhalten“. Detailliert beschrieb er ebenfalls „deren Gebrauch und Unterlassung und wie man sich vor – in – und nach Niessung derselben zu verhalten“.7
1788 veröffentlichte der Berner Apotheker Karl Friedrich Morell (1759-1816) eine Untersuchung zu verschiedenen Schweizer Bädern8 . Über das Weissenburger Thermalwasser schrieb er «…die fixen sowohl als flüchtige Theile, sind in so geringer Menge, dass ihre Kraft sich fast gänzlich verliert…» Die Wirkung stimme «mit jener eines gemeinen lau gewärmten Brunnenwassers gänzlich überein…».
Erst im 19. Jahrhundert erlaubten es das Fachwissen und die technischen Voraussetzungen, aussagekräftige Wasseranalysen durchzuführen. So erstellte der Apotheker und spätere Professor für Chemie an der Universität Bern, Carl Emanuel Brunner (1796-1867) 1824 eine ausführliche Analyse9 , nach der er im Weissenburger Thermalwasser pro Liter 1449 mg feste Bestandteile nachwies. 1846 publizierte der Schweizer Chemiker Ludwig Rudolf von Fellenberg (1809-1878) eine Untersuchung, gemäss der er pro Liter 1604 mg Feststoffe (Mineralien) feststellte10. 1876 veröffentlichte der Luzerner Apotheker Robert Stierlin (1844-1913) seine Analyse des Weissenburger Wassers im Journal für Praktische Chemie. Er mass einen Mineralgehalt von 1392 mg pro Liter Wasser.11
Auch wenn die Messungen, die im Verlauf des 19. Jahrhunderts erstellt wurden, in den Ergebnissen voneinander abwichen, beweisen sie doch, dass Morell mit seiner Beurteilung des Weissenburger Thermalwassers falsch lag. Die neuste Analyse von 2011, durchgeführt vom Labor Veritas AG, Zürich, ergab einen im Vergleich mit allen Schweizer Mineralwassern relativ hohen Mineralgehalt von 1720 mg pro Liter.
Bereits im Jahre 1757 wurde das Weissenburger Thermalwasser in die Hauptstadt verkauft, allerdings mit der Auflage, dass die einheimische Bevölkerung das Wasser «für ihren Gebrauch ohne Entgelt soll Schöpfen und fassen können»12. Der Verkauf des Wassers wurde schrittweise ausgebaut. 1843 war in einem Zeitungsinserat zu lesen: «wer aber gesinnet ist, dieses Gesundheitswasser ausserhalb dem Orte zu gebrauchen, der wird dessen allezeit in Bern, an der Kesslergasse Nr. 290, bei Jungfer Meley; in Thun bei Frau Gugelmann im Glasladen und bei Herrn Baup, Apotheker in Vivis (Vevey) finden».
1935 gründete Hans Widmer trotz anfänglich ablehnender Haltung seitens Behörden und Bevölkerung die Weissenburg-Mineralthermen AG und übernahm damit die Vermarktung des Thermalwassers. Anfänglich erfolgte die Abfüllung im Keller des Vorderen Bades. 1942 wurde das Betriebsgebäude in Därstetten eröffnet; allerdings wurde der Start in der neuen Abfüllanlage durch einen Lawinenniedergang, der vom Hopfenegg-Grabe herkommend die Quellfassung mit Schnee, Holz und Geröll verschüttete, stark beeinträchtigt. Die Räumungsarbeiten und die Instandstellung der Quellfassung dauerten denn auch vier Jahre.
Die Produktepalette der Weissenburg-Mineralthermen AG wurde 1954 mit der Lizenz zur Abfüllung von Schweppes und 1962 mit derjenigen für Pepsi-Cola erweitert. Mit der Erweiterung der Produktepalette stieg auch der Bedarf an Mineralwasser. Daher wurde versucht, die Ergiebigkeit der Quelle zu erhöhen, was sich allerdings wegen Infiltration von Fremdwasser negativ auf die Wasserqualität auswirkte und zu Beanstandungen des Kantonschemikers führte. In der ersten Hälfte der 1970er Jahre wurde eine Neufassung der Quelle realisiert. Zur besseren Erschliessung der Quelle wurde eine Seilbahn erstellt, die von der Beretstrasse zur Quellfassung führt; sie gilt heute als technisches Unikat. 1984 wurde im laufend erweiterten Betriebsgebäude eine neue Abfüllanlage für 6,8 Millionen Franken eingebaut. 1985 übernahm die zu Feldschlösschen gehörende Unifontes AG den Betrieb. 1986 wurde die Abfüllanlage demontiert und nach Eglisau gezügelt und Ende 1988 wurde der Betrieb in Därstetten definitiv eingestellt.
Der Verein Bad und Thermalquelle Weissenburg
Der 1986 gegründete Verein Bad und Thermalquelle Weissenburg hat sich zum Ziel gesetzt, das Thermalwasser der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen. 1999 haben die Initianten und Gründungsmitglieder des Vereins, Oswald Bettler (1931–2020) und Ernst Müller (1931-2020), mit der Quellenegg-Flühwald AG einen Kaufrechtsvertrag abgeschlossen und damit bewirkt, dass die Gemeinde Därstetten die Quelle erwerben konnte. Im gleichen Jahr erfolgte durch den Verein eine Sammelaktion. Mit den Spenden und in unzähligen Frondienststunden wurden die Quelle und die Leitung saniert. Seither fliesst das Thermalwasser wieder beim Vorderen Bad und im Brunnen bei der BLS-Haltestelle Weissenburg.
Zur Geschichte der Bäder Weissenburg führt der Verein ein Archiv. Es umfasst neben Kopien von andernorts archivierten Quellen zahlreiche Primärquellen wie Prospekte, Kassenbücher, Berichte der verschiedenen Kurärzte, Briefe sowie Fotografien, Stiche und weitere Relikte. Detlef Wulf vom Archäologischen Dienst Bern hat 2015 eine umfassende Datenbank erstellt, die auf Anfrage zugänglich ist.
Quellen
- Brief vom Kastlan Wimmis an die Berner Regierung. StAB, Niedersimmentalbücher (Wimmis-Bücher), A V 1228 Band A. URL: https://www.query.sta.be.ch/detail.aspx?ID=237174 (letztmals konsultiert 14.12.21)
- Zit. nach Bad Weissenburg, 2015, 34
- StAB, A II 439 Band 128, 13 (Ratsmanual)
- StAB, A II 439 Band 128, 218 (Ratsmanual)
- Ritter, 1696
- Zit. nach Nil, 1985, 39
- Ritter, 1696
- Morell, 1788
- Brunner, 1824
- Fellenberg, 1846
- Stierlin, 1876
- Zit. nach Markwalder, 1947, 61
Literatur
Brunner, Carl Emanuel: Chemische Zerlegung des Wassers von Weissenburg, in: Annalen der Allgemeinen Schweizerischen Gesellschaft für die gesamten Naturwissenschaften, hrsg. von Fr. Meisner, Band 2 (1824), 33-57. URL: https://www.e-periodica.ch/dig-bib/view?pid=aas-002%3A1824%3A2#37 (letztmals konsultiert 14.12.21).
Fellenberg, Ludwig Rudolf von: Analyse de l’eau minérale de Weissenburg (canton de Berne), lue à la séance du 5 Novembre 1846 de la Société Vaudoise des Sciences naturelles, Lausanne, Blanchard, 1846. Verfügbar in der Zentralbibliothek Zürich, Alte Drucke, Md U 491. Persistenter Link: https://doi.org/10.3931/e-rara-42152 (letztmals konsultiert 14.12.21).
Markwalder, Hans: Das Bad Weissenburg im Simmental, in: Berner Zeitschrift für Geschichte und Heimatkunde, 9/1847, 55-63. Persistenter Link: http://doi.org/10.5169/seals-241291 (letztmals konsultiert 14.12.21).
Morell, Carl Friedrich: Chemische Untersuchung einiger der bekanntern und besuchtern Gesundbrunnen und Bäder der Schweiz, insbesonders des Cantons Bern: nebst einer Beschreibung der neuesten Untersuchungsmethoden. Bern, bey Emanuel Haller, Buchhändler, 1788. Verfügbar z.B. in der Bibliothèque de Genève, Magasins BGE Ctd 6012 BGE Nc 289. Einsehbar als E-Book unter books.google.ch (letztmals konsultiert 14.12.21).
Nil, Christoph: Weissenburg – Bad und Burg: die wechselhafte Geschichte des Bades Weissenburg, der Mineralthermen und der Burg Weissenburg, Lang Druck, Liebefeld/Bern, 1985.
Ritter, Johann Jakob: Kurze Beschreibung der von neuem wieder hervorgesuchten [i.e. hervorgesuchten] und in brauchbaren Stand gesetzten, milch-warmen Mineralwasseren, hinder Weissenburg, Amts Wimmis, Bärner-Gebiets, im Nideren Sibenthal gelegen: samt deren Vermischung, sehr heilsam- und gleichsam wunderwikenden Kraft und Eigenschaft…, auch deren Gebrauch und Unterlassung, und wie man sich vor-in- und nach Niessung derselben zu verhalten … Bern, getruckt bei Jacob Anthoni Vulpi, 1696. Verfügbar z.B. in der Universitätsbibliothek Basel, Hauptbibliothek, Magazin UBH hw V 32.
Stierlin, Robert: Analyse des Weissenburger Wassers, o.O., 1876. Verfügbar in der Universitätsbibliothek Bern, Speichermagazin, Sektor J1 BeM ZB Nat XIV 9 : 11. R. Stierlin, Analyse des Weissenburger Wassers, in: Journal für Praktische Chemie, 14/1876, 287-288. Publiziert wurde seine Analyse auch vom Weissenburger Kurarzt Heinrich Schnyder: Heinrich Schnyder, Weissenburg: Seine Heilanzeigen und seine Kurmittel, zugleich ein Führer für den Kurgast, Luzern, J. L. Bucher, 2. überarb. Fassung von 1878, 19-24.
Verein Bad und Thermalquelle Weissenburg (Hrsg.): Bad Weissenburg. Hinteres Bad. Restaurierung 2014-2015, Ilg AG, Wimmis, 2015.
